Waris Dirie stammt aus einer Nomadenfamilie vom Stamm der Darod. Als Fünfjährige erlebte Waris Dirie ihre Genitalverstümmelung als einschneidenden Lebensschock.
Als sie 13jährig an einen alten Mann verheiratet werden sollte, flüchtete sie durch die Wüste nach Mogadischu. Als ein Onkel als Botschafter nach London berufen wird, nimmt dieser Dirie als Dienstmädchen mit. In London lernt sie Lesen und Schreiben. Sie wurde als Model entdeckt. 1987 wird sie Bond-Girl im Film "Der Hauch des Todes" mit Timothy Dalton.
1995 dreht die BBC eine Dokumentation über ihren Werdegang "Eine Nomadin in New York".
1997, auf dem Höhepunkt ihrer Modelkarriere, berichtet sie erstmals der Journalistin Barbara Walters für die Zeitschrift "Marie Claire" über ihre Beschneidung und löst damit ein weltweites Medienecho aus.