Nastassja Kinski

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Nastassja Kinski

Nastassja Kinski (* 24. Januar 1960, nach einigen Quellen auch 1959 oder 1961, in Berlin als Nastassja Naksznyski) ist eine deutsche Schauspielerin. Durch die verschiedenen Drehorte Ihres Vaters Klaus Kinski wuchs sie unter anderem in Italien, Frankreich, Spanien und Venezuela auf. Sie spricht unter anderem Französisch, Italienisch und Russisch.

Als Schauspielerin erregte sie in Deutschland erstmals große Aufmerksamkeit in dem 1977 von Wolfgang Petersen gedrehten Fernseh-Krimi Reifezeugnis (Teil der Tatort-Reihe). Regisseur Roman Polanski inszenierte 1979 ihre erste größere Filmrolle Tess, für deren Darstellung sie gefeiert wurde und den Golden Globe bekam. Ihre Hollywood-Rollen waren dagegen weniger erfolgreich. Trotz ihrer weltweit bewunderten, außergewöhnlichen Schönheit, die sie vor allem in europäischen Produktionen auch weitgehend lückenlos zur Schau zu stellen wusste, galt Kinski bald als regelrechtes Kassengift, zumal nach dem Misserfolg des aufwändigen Historien-Streifens Revolution (1985), in dem sie an der Seite von Al Pacino spielte. Neben ihrer Arbeit als Filmschauspieleren arbeitet sie auch häufig als Model auf Titelseiten, u.a. in der Vogue.

Sie hat zwei Kinder aus ihrer Ehe mit dem Darsteller und Produzenten Ibrahim Moussa und ein weiteres aus ihrer langjährigen Beziehung mit dem Komponisten Quincy Jones. Erstrangige Filmrollen Kinskis sind selten geworden, obwohl sie weiterhin regelmäßig Filme dreht.

Sozial engagiert sie sich unter anderem für das Internationale Rote Kreuz.

Filme

- Falsche Bewegung (1974) - Regie: Wim Wenders, Drehbuch: Peter Handke
- Die Braut des Satans (To The Devil A Daughter) (1976) (mit Richard Widmark und Christopher Lee)
- Tatort - Reifezeugnis (1976) - Regie: Wolfgang Petersen (mit Klaus Schwarzkopf, Judy Winter, Christian Quadflieg und Markus Boysen)
- Leidenschaftliche Blümchen (1977)
- Bleib wie du bist (Cosi come sei) (1978) (mit Marcello Mastroianni)
- Tess (1979) - Regie: Roman Polanski (mit Peter Firth)
- Einer mit Herz (One From The Heart) (1982) - Regie: Francis Ford Coppola
- Geld und Liebe (Love And Money) (1982)
- Katzenmenschen (Cat People) (1982) - Regie: Paul Schrader (mit Malcolm McDowell)
- Der Mond in der Gosse (La lune dans le caniveau) (1983)
- Frühlingssinfonie (Symphony of Love) (1983) - Regie: Peter Schamoni (mit Herbert Grönemeyer und Rolf Hoppe)
- Gefährliches Dreieck (1983)
- Bitte nicht heute Nacht! (Unfaithfully Yours) (1984)
- Paris, Texas (1984) - Regie: Wim Wenders (mit Harry Dean Stanton, Dean Stockwell und Bernhard Wicki)
- Maria's Lovers (1984) - Regie: Andrei Konchalovsky (mit John Savage, Robert Mitchum und Keith Carradine)
- Hotel New Hampshire (The Hotel New Hampshire) (1984) - Regie: Tony Richardson (mit Jodie Foster, Rob Lowe und Beau Bridges)
- Revolution (1985) - Regie: Hugh Hudson (mit Al Pacino und Donald Sutherland)
- Harem (1985) - Regie: Arthur Joffe (mit Ben Kingsley)
- Krank vor Liebe ''(Maladie d'amour) (1987) (mit Michel Piccoli und Jean-Claude Brialy)
- Magdalene
(Silent Night) (1989) (mit Franco Nero, Ferdy Mayne und Katharina Böhm)
- Diese vitale Wut
(En una notte di chiaro di luna)'' (1989) - Regie: Lina Wertmüller (mit Rutger Hauer, Peter O'Toole und Faye Dunaway)
- Wenn die Masken fallen (Acque di primavera / Torrents Of Spring) (1989) - Regie: Jerzy Skolimowski (mit Timothy Hutton und William Forsythe)
- Nachtsonne (Il sole anche di notte) (1990)
- Großvaters Geständnis (Il Segreto / The Secret) (1990)
- L'Alba (1990)
- Unizhennye i oskorblyonnye / The Insulted And The Injured (1991) (mit Nikita Michalkov)
- In camera mia (1992)
- L'Envers du decor (1992)
- Die geheimnisvolle Blonde (La Bionda / The Blonde) (1992)
- In weiter Ferne, so nah! (1993) - Regie: Wim Wenders (mit Otto Sander, Bruno Ganz, Peter Falk und Heinz Rühmann)
- Tödliche Geschwindigkeit (Terminal Velocity) (1994) (mit Charlie Sheen)
- Cracker Jack (1994) (mit Christopher Plummer)
- Somebody Is Waiting (1996) (mit Gabriel Byrne)
- (TV-Serie (1996)
- One Night Stand (1997) (mit Wesley Snipes)
- Little Boy Blue (1997) (mit John Savage)
- Ein Vater zuviel (1997) - Regie: Ivan Reitman (mit Robin Williams und Billy Crystal)
- Foolish Heart (1998)
- The Lost Son (1998) - Regie: Chris Menges (mit Daniel Auteuil)
- Leben und Lieben in L.A. (Playing By Heart) (1998)
- Stadt, Land, Kusss (1999-09-17)
- Time Share (2000) (mit Timothy Dalton)
- The Claim (2000) - Regie: Michael Winterbottom (mit Milla Jovovich)
- Das Reich und die Herrlichkeit (2001)
- All around the town (2002)
- Paradise Found (2003) (mit Kiefer Sutherland)
- Gefährliche Liebschaften (2003) - moderne Fassung des Briefromans von Choderlos de Laclos für das französische Fernsehen (mit Catherine Deneuve, Rupert Everett, Andrzej Zulawski und Danielle Darrieux)
- À ton image (2004) (mit Christopher Lambert und Andrzej Seweryn)
- Der weibliche Musketier (2004) - französischer TV-Mehrteiler (mit Gerard Depardieu, Michael York und John Rhys-Davies)

Preise

- 1981 Golden Globe für Tess
- 1983 Bundespreis des dt. Filmes für Frühlingssinfonie
- 1985 Donatello Award für ''Maria's Lovers''

Weblinks

-

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